Verabschiedung des Münsterpfarrers Isidor Vollnhals


Festgottesdienst und „Fest der Begegnung“ zum Abschied von Münsterpfarrer Isidor Vollnhals

Sonntag, 13.06.2010 (ga) Als man vor der 10.00 Uhr-Messe die Sakristei betrat, merkte man sofort, dass heute etwas anders ist als sonst. Mehrere Zelebranten versammelten sich und auch im Sakristeikeller scharten sich mehr als zwei Dutzend Ministranten. Als dann der Festgottesdienst angeläutet wurde und der liturgische Dienst durch das bis auf den letzten Platz besetzten Münsters zog, lag nicht nur der Weihrauch, sondern auch ein bisschen Wehmut in der Luft. Vor dem Volksaltar lag ein Blumenteppich mit den Worten: „VERGELTs Gott“. Spätestens jetzt war es auch dem letzten
Kirchenbesucher bewusst, heute verabschieden die Moritzler und Münsterraner Ihren Pfarrer
Isidor Vollnhals. Nach 18 Jahren verlässt er nun das Münster und wird zum 1. August
Generalvikar der Diözese Eichstätt und somit die rechte Hand des Bischofs. Nach dem Gottesdienst begann das „Fest der Begegnung“ im Hof des Canisiuskonvikts, bei dem sich viele persönlich beim ihrem „Isi“ (wie ihn viele nannten) verabschieden wollten. Auch die Liste der Redner, die Diakon Andreas Kopp in den Händen hielt, war nicht gerade kurz. Der Kindergarten, der Bürgermeister Wittmann, der stellvertretende Dekan Mederer, die Damen und Herren der beiden Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte, der Frauenbund, die Pfadfinder, der evangelische Dekan Thomas Schwarz, die Hauptamtlichen der Pfarrei, der Mädchenchor und die Ministranten sagten durch ihre kurzen Reden und Einlagen auf ihre Weise „Servus“. Als dann der Moderator Andreas Kopp die Frage, die sonst Pfarrer Vollnhals am Ende jeder Dienstbesprechung, dem ehemaligen Moritz– und Münsterpfarrer stellte: Und habt ihr noch was? Antwortete er nur "Jetzt habe ich nichts mehr zu sagen. Herzlichen Dank."


 


 

 


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