Sebastianskirche

Sebastianskirche Ingolstadt

Eckdaten

Die Sebastianskirche Ingolstadt (Sebastianstraße) wurde um 1500 als so genannte Bürgerkirche erbaut. Die Bürger der Stadt hatten dieses Kleinod in der Altstadt finanziert und gebaut – wahrscheinlich aufgrund einer Pestepidemie ein paar Jahre zuvor. Der heilige Sebastian galt als Pestpatron und spielte im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) in Ingolstadt eine so große Rolle, dass die Stadt aus Dankbarkeit für die überstandene Pest die spätgotische Kirche vergrößerte und neu im barocken Stil ausstatten ließ.
So stellt sie sich heute dem Besucher dar: voll barocker Herrlichkeit, aber dennoch als bürgerliche Kirche erkennbar. Heute wird das Gotteshaus als Nebenkirche von St. Moritz für wöchentliche Gottesdienste, Hochzeiten und z.B. Gedenkandachten des gegenüber liegenden Hospizes genutzt. Weiter gibt es gelegentlich Konzerte wobei das jährliche Adventkonzert sich besonders großer Beliebtheit erfreut . Auch hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde hier für ihre sonntäglichen Gottesdienste eine Heimat gefunden.

Unterer Graben 71
85049 Ingolstadt

Weiteres unter www.sebastianskirche.de